Fairer Handel, ökologischer Anbau und Naturbestandteile

Die Zeit zum Umdenken für Konzerne und Privatverbraucher ist längst gekommen. Die kapitalistische westliche Welt hat trotz ihrer vielen Vorteile auch große Schattenseiten mit sich gebracht. Alles basiert auf immer härteren Konurrenzkämpfen, immer mehr Macht- und Geldgier, und natürlich schlichtweg dem Kreislauf bzw der Wechselwirkung von Angebot und Nachfrage. Dass heute so viele kleine Kinderhände in Drittewelt-Ländern Güter für die westlichen Nationen und deren Verbraucher fertigen ist nur eine der schlimmen Auswirkungen.


Auch Die unzähligen Giftstoffe, die heute in unserer Nahrung, Kosmetik und vielen anderen Produkten des täglichen Lebens landen, gehören zu den Schattenseiten unseres Systems. Und nicht zu vergessen die Ausbeutung der natürlichen Erdenressourcen. Alles, was nicht schnell reproduzierbar ist, wird sich dem Ende neigen. Denken wir nur an Erdöl, eins der größten künftigen Probleme der Industrienationen. Wenn es aufgebraucht ist, was dann? Doch wir wollen uns nicht mit pessimistischen Fragen beschäftigen, sondern viel mehr damit, was wir tun können. Wir Verbraucher – und zwar jeder Einzelne. Denn die Nachfrage bestimmt das Angebot. Und je mehr nachhaltige, energiesparende und natürliche Produkte wir kaufen, desto mehr steigt der Druck der Konzerne und Firmen, uns solche Produkte zu bieten. Ein wichtiges Prinzip für nachhaltig orientierte Verbraucher ist natürlich, kontrolliert zu kosumieren, also schlichtweg nur das, was man wirklich braucht. Auch ein Überkonsum von umweltfreundlichen und nachhaltigen Produkten ist wiederum eine Form der Verschwendung.

Einen großen Einfluss auf das Angebot der Firmen schaffen wir dann, wenn wir überall dort, wo es jetzt bereits möglich ist, zu Produkten aus fairem Handel, aus ökologischem Anbau und aus natürlichen Bestandteilen greifen. Ein guter Trick ist auch schöne hochwertige Öko-Produkte an anderen zu verschenken, die so auf den Geschmack das „Besseren“ gebracht werden können. Oftmals fehlt einfach nur die Erfahrung mit dem ganzen Bereich. Statt also die klassischen Geschenke für Frauen zu kaufen, könnte man einfach mal ganz bewusst ein Körbchen mit kleinen Goodies auf fairem Handel verschenken oder einen Gutschein für einen Fair Trade Shop für Kleidung. Stichworte für die guten Produkte sind z.B. „Fair Trade“, „Bio“, „Nachhaltigkeit“, „Öko“, „Eco“ oder „Naturkosmetik„. Der Wille wäre oft vermutlich da, doch oft fehlt dann leider das Wissen, was gute Produkte oder Marken wären. Oder wo man sie bekommt. Nur wenige Leute wissen z.B. dass es auch in der Welt der Luxusmode ein veganes, tierfreundliches und ökologisches Label gibt: Stella McCartney Mode. Die Tochter des weltbekannten Beatles vertritt genau diese Einstellungen, die wir unterstützen wollen. Doch auch in anderen Bereichen gibt es „die Guten“. Es gibt mittlerweile unbandig viel Naturkosmetik. Obwohl man gerade da sicherlich mittlerweile auch aufpassen muss. Besonders lobenswert ist hier die Marke Lush Kosmetik, die Produkte aus fairem Handel, ganz natürlichen und völlig veganen Ursprungs vertreibt. Auf den einzelnen Verpackungen ist immer ein Foto der Person, die es händisch hergestellt hat.